Die schwedische, in Spanien lebende Künstlerin Marisol Evora hat Miriam Montenegro für ihre Artist-Spotlight-Serie interviewt. Jede Frage gibt es zuerst auf Englisch, dann (in blau) auf Deutsch.
Miriam Montenegro (*1968, Koblenz) ist eine zeitgenössische Künstlerin, deren Arbeiten durch eine lebhafte Farbigkeit und eine expressive Bildsprache geprägt sind. Sie studierte Modedesign in Florenz sowie Romanistik in Mainz und Dijon und vertiefte anschließend ihre künstlerische Ausbildung in privaten Malstudien bei Miguelle Padgett.
Bevor sie sich vollständig der Kunst widmete, war Montenegro über 25 Jahre als Designerin in der internationalen Modeindustrie tätig und spezialisierte sich auf Knopf- und Accessoiredesign. Parallel dazu entwickelte sie über drei Jahrzehnte hinweg ihre eigene künstlerische Praxis und arbeitet seit 2019 hauptberuflich als freischaffende Künstlerin.
Ihre Arbeiten wurden in mehr als 20 Einzelausstellungen in Museen, Galerien und öffentlichen Institutionen in Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden präsentiert; darüber hinaus nahm sie an rund 60 Gruppenausstellungen teil. 2006 wurde sie mit dem Kulturpreis der Stadt Bendorf ausgezeichnet.
Neben ihrer Ausstellungstätigkeit realisierte Montenegro interdisziplinäre künstlerische Kooperationen mit Unternehmen wie Amazon Fire TV, Fuji TV, YKK ap und LG Electronics. Darüber hinaus engagiert sie sich in karitativen Projekten, unter anderem mit Weinetikettgestaltungen für den Lions Club sowie einem jährlichen Kunstkalender zugunsten der Initiative brillenweltweit.de.
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Mehr InformationenIch habe eine große Leidenschaft für Farbe und bin immer auf der Suche nach ihrer größtmöglichen Wirkung. Leuchtende, lebhafte Farbkombinationen wirken sich direkt auf das Empfinden aus. Mit ihnen will ich Energie geben und Positivität vermitteln – am liebsten mit Öl- und Acrylfarben.
Schon in meinem Job als Knopfdesignerin ging es immer um den Effekt von Strukturen, Materialien und Oberflächen. Das Spielen mit Kontrasten aus Material, Farbe, Finish und Strukturen habe ich mir beibehalten. So gebe ich gerne Plastikabfall (z.B. aus Kaffeetüten, Schokoladenfolien oder Kosmetikverpackung) in meinen Bildern ein neues Leben. Dabei stelle immer wieder fest, wie schön Dinge sein können, die zum Wegwerfen gemacht sind und wie wenig man zum kreativen Ausdruck braucht.
Ich bin ständig im Aufnahmemodus. Orte und Menschen, die mich umgeben, Sinneseindrücke oder einfach Dinge, die mir in die Hände fallen, inspirieren mich.
Foto: Henny Monzel-Ellermann
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